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Krankenkasse wechseln: So finden Sie die günstigste Prämie 2024
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Krankenkasse wechseln: So finden Sie die günstigste Prämie 2024

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Die Krankenkassenprämie 2024 steigt um 8,7 % – in Zürich über 10 %. Mit einem Wechsel sparen Sie bis zu 960 Franken pro Jahr. Jetzt vergleichen und wechseln!

Kennen Sie das Gefühl, wenn der Brief mit der neuen Krankenkassenprämie ins Haus flattert und Sie das Gefühl haben, Ihr Portemonnaie werde gerade geleert? 2024 wird dieses Gefühl besonders schmerzhaft: Die durchschnittliche Prämie steigt um 8,7 Prozent – in Zürich sogar um über 10 Prozent. Doch statt sich zu ärgern, können Sie handeln. Ein Wechsel der Krankenkasse kann Ihnen mehrere hundert Franken pro Jahr sparen. Konkret: Junge Erwachsene können bis zu 600 Franken jährlich einsparen, Familien mit Kindern sogar noch mehr. Grund genug, jetzt genau hinzuschauen, welcher Versicherer die günstigste Prämie für 2024 bietet. Denn die Spreu vom Weizen trennt sich bei den Details – und genau die zeigen wir Ihnen hier.

Warum ein Wechsel jetzt besonders lohnt

health insurance premium increase

Der Prämienschock 2024 ist historisch. Nach einer bereits deutlichen Erhöhung im Vorjahr legen die meisten Grundversicherungen noch einmal kräftig zu. Der Grund: steigende Gesundheitskosten, höhere Spitaltarife und mehr ambulante Behandlungen. Wer nicht wechselt, zahlt drauf.

Ein konkretes Beispiel: Ein 35-jähriger Angestellter in der Stadt Zürich, heute bei der Helsana versichert mit einer Franchise von 300 Franken und Unfall-Deckung, zahlt 2024 rund 495 Franken pro Monat. Wechselt er zur Assura (gleiche Franchise, gleiches Modell), sinkt die Prämie auf 415 Franken – eine Ersparnis von 80 Franken pro Monat, also 960 Franken pro Jahr. Die Assura lockt zudem mit einem Neukundenrabatt von 10 Prozent im ersten Jahr, was die Ersparnis noch vergrössert. Auch die Swica und die Sanitas bieten attraktive Einstiegstarife für Neumitglieder.

Die grössten Hebel für Einsparungen liegen jedoch nicht nur im reinen Prämienvergleich, sondern auch in der Wahl der Franchise und des Versicherungsmodells. Ein Wechsel von der tiefen Franchise (300 CHF) auf eine höhere (2500 CHF) senkt die Prämie um 30 bis 40 Prozent – das sind schnell 2000 Franken pro Jahr. Allerdings müssen Sie dann die ersten 2500 Franken der Behandlungskosten selbst tragen. Für gesunde Menschen, die kaum zum Arzt gehen, ist das aber oft die günstigste Variante. Für Familien mit regelmässigen Arztbesuchen kann dagegen eine tiefe Franchise oder sogar die 0-Franken-Franchise für Kinder sinnvoll sein.

Wichtige Fristen und Termine im Überblick

Nichts ist ärgerlicher, als den Wechsel zu verpassen, weil man die Fristen nicht kennt. Halten Sie sich diese Daten unbedingt im Kalender fest:

  • Ordentliche Kündigungsfrist: Die Kündigung muss bis spätestens 30. November bei Ihrer aktuellen Krankenkasse eingetroffen sein. Nur dann können Sie per 1. Januar 2024 zur neuen Versicherung wechseln. Verspätete Kündigungen werden in der Regel nicht akzeptiert.
  • Ausserordentliches Kündigungsrecht: Falls Ihre Krankenkasse die Prämie erhöht, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Sie können dann bis zum 31. Dezember kündigen, müssen aber innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Prämienerhöhungsmitteilung handeln. Die Frist beginnt mit dem Datum auf dem Brief – also sofort prüfen!
  • Aufbewahrungspflicht: Bewahren Sie die Kündigungsbestätigung Ihrer alten und die Aufnahmebestätigung Ihrer neuen Krankenkasse schriftlich auf. Im Streitfall sind diese Dokumente Ihr wichtigster Beweis. Am besten per Einschreiben versenden oder ein Online-Formular mit Bestätigungs-E-Mail nutzen.

Ein Tipp für alle, die es knapp machen: Viele Versicherer akzeptieren auch noch Kündigungen, die am 30. November per E-Mail eingehen (vorausgesetzt, die Mail ist klar formuliert und enthält alle nötigen Angaben). Aber Vorsicht: Nicht jede Kasse ist kulant – also lieber früher als später handeln.

Schritt für Schritt zum günstigeren Angebot

Ein Wechsel der Krankenkasse ist einfacher, als viele denken. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie garantiert die günstigste Prämie 2024:

1. Vergleichsportale nutzen

Starten Sie auf einem unabhängigen Vergleichsportal. comparis.ch und bonus.ch sind die bekanntesten und zeigen alle Modelle, Franchisen und Zusatzversicherungen auf einen Blick. Geben Sie Ihre persönlichen Daten ein: Alter, Wohnort, gewünschte Franchise, Unfallversicherung und allfällige Zusatzleistungen. Die Portale listen dann die günstigsten Anbieter für Ihre Situation. Achtung: Nicht alle Tarife sind öffentlich – manche Versicherer bieten Rabatte nur auf Anfrage oder über Partner an. Deshalb lohnt sich der zweite Schritt.

2. Individuelle Angebote einholen

Wählen Sie aus der Liste die drei günstigsten Anbieter aus und fordern Sie auf deren Websites ein individuelles Angebot an. Oft erhalten Sie dann einen persönlichen Rabatt, der im Portal nicht angezeigt wurde. Beispiele: Die Assura gewährt bei Online-Abschluss einen zusätzlichen Nachlass, die ÖKK bietet einen Treuerabatt für Mehrpersonenhaushalte. Fragen Sie auch nach Aktionen: Manche Versicherer verschenken Gutscheine oder erlassen die erste Monatsprämie.

3. Franchise und Modell clever wählen

Die Franchise ist der stärkste Hebel. Folgende Faustregel hilft:

  • Gesunde Einzelpersonen (keine chronischen Erkrankungen, keine regelmässigen Arztbesuche): Wählen Sie die höchste Franchise (2500 CHF für Erwachsene). Prämienersparnis: 30–40 %.
  • Familien mit Kindern: Prüfen Sie die Kinderfranchise. Viele Versicherer verlangen für Kinder nur 0 CHF Franchise, wenn die Eltern eine höhere Franchise haben. Das ist perfekt für die Kleinen, die öfter zum Arzt müssen.
  • Versicherungsmodell: Das Hausarztmodell (z. B. "HMO" oder "Telmed") ist meist günstiger als die freie Arztwahl. Wer aber Wert auf Direktzugang zu Spezialisten legt, sollte die höhere Prämie des freien Modells in Kauf nehmen.

4. Zusatzversicherungen getrennt prüfen

Die Grundversicherung ist gesetzlich reguliert – die Zusatzversicherung nicht. Wenn Sie eine günstige Grundversicherung finden, können Sie die alte Zusatzversicherung oft behalten. Oder Sie wechseln beide zusammen und sparen so noch mehr. Achten Sie aber bei Zusatzversicherungen auf Wartefristen und Annahmeprüfungen. Ein Wechsel der Zusatzversicherung ist jederzeit möglich, aber die neue Versicherung darf Risikozuschläge verlangen.

Fallstricke beim Wechsel vermeiden

Ein Krankenkassenwechsel ist meist unkompliziert, aber es gibt ein paar Stolpersteine, die Sie kennen sollten, damit Ihr neues Versicherungsverhältnis nicht teurer wird als gedacht.

Laufende Behandlungen und Vorerkrankungen

Die Grundversicherung ist kontrahierungsfrei – das heisst, die neue Kasse muss Sie unabhängig von Ihrem Gesundheitszustand aufnehmen. Allerdings gilt dies nur für die Grundversicherung. Wenn Sie jedoch eine Zusatzversicherung wechseln, kann die neue Versicherung aufgrund von Vorerkrankungen einen Risikozuschlag verlangen oder die Leistung einschränken. Prüfen Sie daher vor dem Wechsel, ob Ihre aktuellen Behandlungen (z. B. Physiotherapie, Psychotherapie) in der neuen Versicherung gleich abgedeckt sind. Besonders bei laufenden Therapien kann ein Modellwechsel (z. B. von Hausarzt- zu freiem Arzt) dazu führen, dass Sie plötzlich höhere Selbstbehalte haben.

Modellwechsel prüfen

Wechseln Sie nicht blind das Versicherungsmodell. Der Wechsel von einem Hausarztmodell zur freien Arztwahl erhöht die Prämie drastisch – das sind oft 20–30 % mehr. Umgekehrt sparen Sie, wenn Sie auf ein Telmed-Modell umsteigen. Aber: In Telmed-Modellen müssen Sie vor jedem Arztbesuch eine telefonische Beratung einholen (z. B. bei Medgate). Wer das nicht will, sollte lieber das Hausarztmodell wählen. Prüfen Sie also genau, ob das neue Modell zu Ihrem Lebensstil passt.

Späte Kündigung nur bei Prämienerhöhung

Haben Sie die ordentliche Kündigungsfrist verpasst, bleibt nur noch das Sonderkündigungsrecht bei einer Prämienerhöhung. Aber Achtung: Dieses Recht gilt nur, wenn Ihre aktuelle Krankenkasse die Prämie erhöht. Falls Ihr Tarif stabil bleibt, müssen Sie bis zum nächsten Jahr warten. Wenn Sie also eine Erhöhung erhalten, handeln Sie sofort: Die Frist beträgt 30 Tage ab Erhalt des Briefes. Versäumen Sie diese Frist, sind Sie für ein weiteres Jahr an Ihre alte Kasse gebunden.

Spezielle Tipps für Rentner und Familien

family health insurance

Nicht jeder Versicherte hat die gleichen Bedürfnisse. Für Familien mit Kindern und Rentner ab 55 gibt es besondere Optimierungsmöglichkeiten, die oft übersehen werden.

Familien: Kinderfranchisen und Rabattsysteme

Kinder bis 18 Jahre zahlen in der Grundversicherung keine Kopfprämie, aber die Franchise ist separat zu wählen. Viele Familien wählen für Kinder eine 0-Franken-Franchise – das ist sinnvoll, weil Kinder häufiger zum Arzt gehen. Die Prämie für ein Kind mit 0 CHF Franchise liegt etwa bei 100–120 Franken pro Monat (je nach Kanton). Kombinieren Sie dies mit einer hohen Franchise für die Eltern, um den Gesamtbetrag zu senken. Ein weiterer Trick: Nutzen Sie den Familienrabatt der Versicherer. Die Swica gewährt 10 % Rabatt auf die gesamte Grundversicherung, wenn Sie mehrere Familienmitglieder versichern. Die KPT bietet ebenfalls einen attraktiven Familienrabatt. Prüfen Sie also, ob ein gemeinsamer Wechsel der ganzen Familie noch mehr bringt als Einzelverträge.

Rentner: Altersmodelle und Vorsorgeplanung

Personen über 55 Jahre haben oft höhere Gesundheitsausgaben. Dennoch lohnt sich ein Vergleich, denn nicht alle Versicherer kalkulieren gleich. Die KPT bietet ein spezielles Altersmodell an, das auf die Bedürfnisse von Rentnern zugeschnitten ist – mit tieferen Prämiensätzen für ältere Versicherte. Auch die ÖKK und die Sanitas haben altersgerechte Tarife. Achten Sie bei Rentnern besonders auf die Wahl der Franchise: Eine tiefe Franchise (300 CHF) ist meist sinnvoll, da ältere Menschen öfter zum Arzt gehen. Die höhere Prämie wird durch die geringeren Selbstbehalte aufgefangen. Zudem sollten Rentner prüfen, ob sie von Prämiengutsprachen profitieren (Kantonale Prämienverbilligung). Die neuen Einkommensgrenzen für 2024 können einen Anspruch auf Unterstützung bedeuten – auch wenn Sie vorher keine bekamen.

Jetzt aktiv werden und sparen

Sie haben alle Informationen, um den Wechsel zu schaffen. Warten Sie nicht bis zur letzten Minute – die Zeit drängt. Nutzen Sie jetzt die Chance, Ihre Krankenkassenprämie 2024 massiv zu senken. Starten Sie noch heute mit einem Vergleich auf comparis.ch oder fordern Sie direkt bei den günstigsten Anbietern ein Angebot an. Denken Sie daran: Jeder Monat, in dem Sie bei einem teuren Tarif bleiben, kostet Sie bares Geld. Mit einem Wechsel sparen Sie nicht nur Geld, sondern gewinnen auch ein gutes Gefühl – weil Sie aktiv Ihre Finanzen gestalten.

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