Vergleich der besten Jugendkonten in der Schweiz: Postfinance, UBS und ZKB im Check. Jetzt das passende Konto für Ihr Kind finden.
Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Ihrem Kind ein eigenes Bankkonto zu eröffnen? Viele Eltern fragen sich, ob es mit 6 Jahren schon sinnvoll ist oder erst mit dem ersten Ferienjob. Die Antwort: Je früher, desto besser. Ein eigenes Konto fördert die finanzielle Selbstständigkeit und lehrt den verantwortungsvollen Umgang mit Geld – und das ohne Risiko, denn Jugendkonten in der Schweiz sind auf die Bedürfnisse von Kids und Teens zugeschnitten. Von der ersten Twint-Transaktion bis zum Sparziel für den Führerausweis: Mit einem massgeschneiderten Konto geben Sie Ihrem Kind ein starkes Werkzeug an die Hand. In diesem Artikel vergleichen wir die besten Angebote von Postfinance, UBS und Zürcher Kantonalbank und zeigen Ihnen, worauf Sie beim Jugendkonto Schweiz achten sollten.
Warum ein eigenes Konto für Ihr Kind wichtig ist

Die finanzielle Grundbildung beginnt nicht erst mit der Volljährigkeit. Wenn Kinder ab 6 Jahren ein eigenes Konto nutzen, lernen sie spielerisch, Einnahmen und Ausgaben zu planen. Das Taschengeld, der Lohn aus dem Ferienjob oder das Geld vom Geburtstag – alles fliesst auf ein Konto, das sie selbst verwalten. Das schafft ein Bewusstsein für den Wert des Geldes und fördert Eigenverantwortung. Praktisch ist auch: Eltern können mit Twint oder einer einfachen Überweisung jederzeit Geld auf das Jugendkonto überweisen, ohne Bargeld parat haben zu müssen.
Schweizer Banken unterstützen diesen Schritt mit attraktiven Konditionen. So bietet beispielsweise die Zürcher Kantonalbank einen Zinssatz von 0.3% auf das Jugendkonto, die UBS gibt immerhin 0.25%. Postfinance liegt mit 0.1% etwas tiefer, aber ganz ohne Gebühren. Für junge Sparer kann sich das schnell lohnen: Wer regelmässig spart, profitiert von den Zinszahlungen und sieht, wie Geld wächst. Zudem sind die Konten meist bis zum 18. oder 21. Lebensjahr kostenlos – ein klarer Vorteil gegenüber Erwachsenenkonten.
Die Top-Jugendkonten im Vergleich
Die Auswahl ist gross, aber drei Player dominieren den Markt: Postfinance, UBS und die Zürcher Kantonalbank. Jedes hat seine Stärken und ist für unterschiedliche Altersgruppen optimal. Wir stellen die Details vor:
Postfinance: Jugendkonto gratis, Debitkarte ab 12 Jahren
Postfinance bietet das Jugendkonto für Kinder ab 6 Jahren an. Bis zur Volljährigkeit entstehen keinerlei Kontogebühren. Der Zinssatz beträgt moderate 0.1% – genug, um erste Zinseffekte zu zeigen, aber nicht üppig. Die grosse Stärke liegt in der Debitkarte, die ab 12 Jahren beantragt werden kann. Sie wird ohne Dispokredit ausgeliefert, sodass Ihr Kind nicht ins Minus rutschen kann. Zudem ist Postfinance die einzige Bank, die mit ihrem Jugendkonto auch in allen Filialen der Schweiz vertreten ist – ideal für Fragen oder Einzahlungen. Wichtig: Für Kinder unter 12 Jahren gibt es nur eine reine Konto- und E-Banking-Lösung, ohne physische Karte.
UBS: Mini-Konto mit Sparzielen und App-Steuerung
Die UBS positioniert ihr Mini-Konto als digitales Jugendkonto für Teenager. Es ist kostenlos und bietet einen Zins von 0.25%. Der Clou: Die Eltern legen individuelle Kontolimits fest und erhalten Benachrichtigungen bei Transaktionen. In der UBS-App können Kinder eigene Sparziele definieren, für den neuen Velosattel oder das Konzertticket. Die Maestro-Karte wird ab 12 Jahren ausgegeben – ebenfalls ohne Dispo. Nachteil: Das Mindestalter beträgt 12 Jahre, jüngere Kinder sind ausgeschlossen. Zudem ist die UBS nicht flächendeckend mit Filialen vertreten, aber die Online-Eröffnung funktioniert reibungslos per Video-Ident.
Zürcher Kantonalbank: Flexibles Jugendkonto mit Twint
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat sich mit ihrem Jugendkonto einen Namen gemacht. Es ist ebenfalls ab 0 CHF gebührenfrei, der Zinssatz liegt bei 0.3% – der höchste im Vergleich. Schon ab 6 Jahren kann Ihr Kind das Konto nutzen, und ab 12 Jahren gibt es die Debitkarte (Maestro). Besonders praktisch: Twint ist ab 12 Jahren sofort aktivierbar, sodass Jugendliche mit dem Handy bezahlen können. Die ZKB bietet auch eine Eltern-App, um Transaktionen zu überwachen und Limits zu setzen. Einschränkung: Das Konto ist nur in der Region Zürich vollkommen kostenlos – ausserhalb des Kantons können Gebühren anfallen. Für Familien in der Deutschschweiz ist dies aber meist kein Problem.
Karten und Funktionen: Was wird geboten?


Nicht nur der Zins zählt – die praktischen Funktionen entscheiden über die Alltagstauglichkeit eines Jugendkontos. Hier eine Übersicht der wichtigsten Features:
- Debitkarten statt Kreditkarten: Alle drei Anbieter geben nur Debitkarten (Postfinance: Debitkarte, UBS & ZKB: Maestro). Das bedeutet, dass nur vorhandenes Guthaben ausgegeben werden kann – Schulden sind ausgeschlossen. Ein absolutes Muss für Jugendliche.
- Twint ab 12 Jahren: Fast alle Banken erlauben Twint bereits ab dem 12. Lebensjahr. So können Teens im Handel oder unter Freunden einfach Geld senden und empfangen. Postfinance, UBS und ZKB bieten dies standardmässig an.
- Elterliche Kontrollen: Die Möglichkeit, Transaktionslimits festzulegen und Push-Benachrichtigungen zu erhalten, gibt Eltern die nötige Kontrolle. Die UBS-App ist hier besonders stark, aber auch ZKB und Postfinance bieten ähnliche Funktionen.
- Sparziele & Budget-Funktionen: Die UBS integriert eine Sparziel-Funktion direkt in die App – motivierend für Teenager. Postfinance und ZKB setzen auf einfache E-Banking-Ansichten, die den Kontostand anzeigen.
Achten Sie beim Vergleich darauf, ob das Konto E-Banking und Mobile Banking ohne Zusatzkosten bietet. Alle drei Anbieter liefern das kostenlos mit. Zudem sind die Karten meist im ersten Jahr gratis, danach können geringe Jahresgebühren anfallen – informieren Sie sich vor der Eröffnung.
Vor- und Nachteile der einzelnen Anbieter
Jeder Anbieter hat Stärken und Schwächen. Wir fassen die wichtigsten Punkte zusammen, damit Sie leichter entscheiden können.
Postfinance
- Vorteile: Flächendeckende Filialnetz in der ganzen Schweiz, einfache Kontoeröffnung auch vor Ort, keine Gebühren, Debitkarte ab 12 Jahren.
- Nachteile: Tiefster Zinssatz (0.1%), keine Sparziel-Funktion in der App, keine Karte für Kinder unter 12 Jahren.
UBS
- Vorteile: Hervorragende App mit Sparzielen und Budget-Tracking, strenge elterliche Limits, attraktiver Zins 0.25%.
- Nachteile: Mindestalter 12 Jahre, weniger Filialen, Maestro-Karte nur ab diesem Alter nutzbar.
Zürcher Kantonalbank
- Vorteile: Höchster Zins (0.3%), hohe Flexibilität, Twint bereits ab 12 Jahren, Eltern-App mit Kontrollfunktionen, Konto ab 6 Jahren möglich.
- Nachteile: Kostenlos nur in der Region Zürich, ausserhalb des Kantons können Gebühren anfallen; Filialnetz auf den Kanton beschränkt.
Wenn Ihr Kind jünger als 12 ist und Sie Wert auf eine physische Karte legen, sind Postfinance und ZKB die einzigen Optionen. Für Teenager ab 12 Jahren punktet die UBS mit digitalen Extras. Der Zinsunterschied zwischen 0.1% und 0.3% macht bei kleinen Beträgen zwar nicht viel aus, aber es ist ein schönes Signal für den Spareifer.
So eröffnen Sie ein Jugendkonto

Die Eröffnung eines Jugendkontos ist heute unkompliziert und meist in wenigen Minuten erledigt. Folgende Schritte sind notwendig:
- Dokumente bereitlegen: Sie benötigen den Ausweis (ID oder Pass) des Kindes sowie Ihre eigene Identifikation als Elternteil. Bei einigen Banken reicht die Unterschrift eines Elternteils, andere verlangen beide.
- Online-Eröffnung nutzen: Postfinance, UBS und ZKB bieten eine digitale Kontoeröffnung mit Video-Ident an. Das Kind muss dabei nicht persönlich erscheinen – die Eltern führen den Identifikationsprozess durch. Bei Postfinance ist auch eine Eröffnung in der Filiale möglich.
- Nach der Eröffnung: Sie erhalten sofort Zugang zum E-Banking und können Twint aktivieren (sofern das Kind alt genug ist). Die Karte wird per Post zugestellt und muss in der Regel durch die Eltern freigeschaltet werden.
Ein Tipp: Informieren Sie sich vorab über allfällige Mindesteinlagen. Bei den genannten Anbietern gibt es keine, aber andere Banken verlangen manchmal einen Betrag von 50 oder 100 Franken. Prüfen Sie auch, ob das Konto nach dem 18. Geburtstag automatisch in ein bezahltes Erwachsenenkonto umgewandelt wird – dann sollten Sie rechtzeitig Alternativen suchen.
Fazit: Welches Konto passt zu Ihrem Kind?
Die Wahl des richtigen Jugendkontos hängt vor allem vom Alter und den Bedürfnissen Ihres Kindes ab. Für jüngere Kinder (6–11 Jahre) empfehlen wir die Postfinance oder die Zürcher Kantonalbank. Beide bieten ein kostenloses Konto ab 6 Jahren, wobei die ZKB mit dem höheren Zins und der Twint-Option ab 12 Jahren punktet. Postfinance überzeugt mit dem dichtesten Filialnetz – praktisch für Bargeld-Einzahlungen.
Für Teenager (12–18 Jahre) ist die UBS Mini-Konto eine hervorragende Wahl. Die App mit Sparzielen und Eltern-Kontrollen ist pädagogisch wertvoll und motiviert zum Sparen. Sollte Ihr Teenager in der Region Zürich wohnen, ist auch die ZKB eine starke Alternative mit höherem Zins und Twint.
Vergleichen Sie die Konditionen genau: Achten Sie auf Zinssätze, Kartenverfügbarkeit, elterliche Steuerungsmöglichkeiten und allfällige Gebühren. Ihr Kind wird es Ihnen danken, wenn es früh lernt, mit Geld umzugehen. Öffnen Sie noch heute das passende Jugendkonto – die Zukunft Ihres Kindes startet mit einem Klick. Besuchen Sie die Websites von Postfinance, UBS oder ZKB und starten Sie den Eröffnungsprozess. Jetzt informieren und das perfekte Jugendkonto Schweiz auswählen!



